Lohnt sich eine Einbaumikrowelle?
Die Mikrowelle steht in vielen Haushalten als Standgerät auf der Arbeitsplatte und nimmt dort wertvolle Fläche ein. Eine neue Küche eröffnet die Möglichkeit, das Gerät in die Schränke zu integrieren. Lohnt sich eine Einbaumikrowelle? Dieser Blogbeitrag erklärt Ihnen, wie eine Einbaumikrowelle arbeitet, welche Bauformen es gibt, wo die Grenzen des Geräts liegen und für wen sich der Einbau tatsächlich rechnet.
Funktionsweise und Einsatzbereiche
Eine Mikrowelle erhitzt Speisen mit elektromagnetischen Wellen, die die Wassermoleküle im Essen in Schwingung versetzen. Die Wärme entsteht dadurch direkt im Lebensmittel und nicht erst im Garraum. Sie wärmen Reste vom Vortag, eine Tasse Milch oder einen Teller Suppe so in wenigen Minuten auf und tauen Tiefkühlware schonend an. Die Mikrowelle benötigt für kleine Portionen deutlich weniger Energie als ein vorgeheizter Backofen. Ein Grill ergänzt viele Einbaugeräte und bräunt Aufläufe zum Schluss knusprig. Lohnt sich eine Einbaumikrowelle schon wegen dieser Grundfunktionen? Der Zeitgewinn spricht bei Haushalten, die regelmäßig aufwärmen, bereits klar dafür.
Einbau im Hochschrank
Einbaumikrowellen sind für Nischen mit 60 Zentimetern Breite gebaut und meist 38 oder 45 Zentimeter hoch. Die flachen Geräte passen in einen Oberschrank oder in einen Hochschrank oberhalb des Backofens. Sie bedienen die Mikrowelle dann auf Augenhöhe, ohne sich zu bücken, und behalten das Essen beim Erhitzen im Blick. Hersteller wie Miele, Bosch oder Siemens führen Mikrowelle und Backofen in identischen Designlinien. Front und Bedienelemente lassen sich auf Backofen, Dampfgarer und Kaffeevollautomat abstimmen. Die Geräte bilden so eine einheitliche Linie im Hochschrank, und die Arbeitsplatte bleibt frei für Schneidbrett und Küchenmaschine. Eine Steckdose im Schrank und eine ausreichende Belüftung gehören zur Planung, damit die Abwärme entweichen kann.
Kompaktbackofen mit Mikrowelle
Eine Alternative zur reinen Mikrowelle ist der Kompaktbackofen mit Mikrowellenfunktion. Das Gerät ist 45 Zentimeter hoch und arbeitet je nach Bedarf als Mikrowelle, als Backofen mit Heißluft und Grill oder in Kombination beider Heizarten. Die Kombination verkürzt die Garzeit für Braten und Gratins. Ein solches Kombigerät ersetzt in kleinen Küchen den zweiten Backofen und spart einen ganzen Schrank. Große Küchen gewinnen damit einen zusätzlichen Garraum, etwa an Feiertagen, wenn Braten und Beilagen gleichzeitig fertig werden sollen. Lohnt sich eine Einbaumikrowelle als Kombigerät? Die Antwort fällt vor allem dort positiv aus, wo nur Platz für einen einzigen Hochschrank ist. Unsere Seite zum Backofen erklärt die Unterschiede der Bauarten ausführlich.
Vorteile gegenüber dem Standgerät
Eine Einbaumikrowelle verschwindet optisch in der Küchenplanung, sodass keine Kabel und Gehäuse auf der Arbeitsplatte stören. Die Geräte sind solide verarbeitet und besitzen häufig Sensorprogramme, die Leistung und Zeit automatisch an das Gewicht anpassen. Ein Edelstahl-Garraum ohne Drehteller schafft Platz für rechteckige Auflaufformen. Die höhere Einbauposition verringert außerdem das Risiko, dass kleine Kinder das Gerät selbstständig bedienen. Bedenken wegen Strahlung sind unbegründet, da die Leckstrahlung moderner Geräte weit unter den gesetzlichen Grenzwerten liegt. Lohnt sich eine Einbaumikrowelle also nur aus optischen Gründen? Die Antwort lautet nein, denn Bedienkomfort und Sicherheit steigen ebenfalls.
Nachteile und Kosten
Einbaugeräte kosten deutlich mehr als einfache Standgeräte. Der Hochschrank muss auf die Nischenhöhe des Geräts geplant werden, und ein späterer Austausch klappt am einfachsten mit einem Modell im gleichen Einbaumaß. Das Gerät lässt sich nicht verrücken oder bei einem Umzug ohne Weiteres mitnehmen. Eine Mikrowelle ersetzt zudem keinen Backofen: Brot, Pizza oder ein knuspriger Braten gelingen nur mit Heißluft oder Grill. Plastikgefäße sollten Sie gegen Glas oder Porzellan tauschen, da sich manche Kunststoffe beim Erhitzen verformen. Lohnt sich eine Einbaumikrowelle trotz dieser Punkte? Die Mehrkosten verteilen sich auf viele Jahre Nutzungsdauer, da Einbaugeräte meist langlebig sind.
Für wen sich der Einbau rechnet
Die Einbaumikrowelle lohnt sich vor allem für Familien, für Berufstätige, die vorgekochte Mahlzeiten aufwärmen, und für alle Haushalte, die das Gerät täglich nutzen. Ältere Menschen schätzen das Bedienen ohne Bücken. Eine kleine Küche gewinnt durch sie Platz, als Kombigerät sogar doppelt. Haushalte, die nur selten etwas aufwärmen, kommen dagegen gut ohne sie aus. Ein Dampfgarer erwärmt Speisen ebenfalls schonend und hält sie dabei saftig. Unsere Seite zu ergänzenden Elektrogeräten stellt weitere Geräte für die Küche vor. Lohnt sich eine Einbaumikrowelle für Sie? Ihre Kochgewohnheiten geben die Antwort.
Fazit: Lohnt sich eine Einbaumikrowelle?
Lohnt sich eine Einbaumikrowelle? Die Antwort lautet für die meisten Haushalte ja, denn das Gerät spart Zeit, Energie und Fläche auf der Arbeitsplatte. Sie ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Haushalte, die selten aufwärmen, nutzen den Platz im Hochschrank besser für einen Dampfgarer oder für Vorräte. Liebwein Küchen berät Sie seit 1980 zur passenden Geräteausstattung und plant die Mikrowelle exakt auf Ihre Arbeitshöhe. Unsere eigene Kochschule zeigt Ihnen die Geräte unserer Partnerhersteller im Einsatz, sodass Sie die Funktionen selbst ausprobieren können. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin in Lauchringen.

