Kleine Küchen planen mit 7 Tipps

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Kleine Küchen planen mit 7 Tipps

Auf wenigen Quadratmetern rächt sich jede Ungenauigkeit sofort, denn hier fällt jeder Zentimeter ins Gewicht. Dieser Blogbeitrag erklärt Ihnen, wie Sie kleine Küchen planen mit 7 Tipps aus der Werkstatt- und Planungspraxis. Enge entsteht meistens nicht durch die Quadratmeterzahl selbst, sondern durch eine schlecht gesetzte Aufteilung und durch Ecken, in denen nichts passiert. Wir vom Küchenstudio Liebwein haben die folgenden Hinweise aus unseren Projekten zusammengetragen, und jeder davon wirkt auch für sich genommen.

Helle Töne weiten den Raum

Fronten in Weiß oder hellem Grau schieben die Wände optisch nach außen. Halten Sie Wandfläche und Arbeitsplatte auf ähnlicher Helligkeit, spiegelt sich das Tageslicht und der Raum erscheint tiefer als auf dem Aufmaß. Lack und Glanz transportieren diese Helligkeit bis nach hinten. Sie müssen deshalb nicht auf Farbe verzichten, sollten sie jedoch punktuell setzen, etwa an den Griffen oder auf einer einzelnen Wand. Wenn Schrank und Wand denselben Ton tragen, verschwimmen die Kanten und die Zeile wirkt wie ein Stück. Matte Oberflächen nehmen Fingerabdrücke deutlich gnädiger als polierte. Eine helle Nischenrückwand setzt diese Wirkung über der Arbeitsplatte fort.

Die Höhe ausnutzen

Bis unter die Decke gezogene Schränke erschließen eine Zone, die meistens leer bleibt. Was Sie selten brauchen, wandert nach ganz oben, alles Tägliche bleibt in bequemer Reichweite. Hängeschränke und Wandregale vergrößern die Ablagefläche, kosten Sie aber keinen Quadratzentimeter Boden. Messer gehören an eine Magnetleiste, Kochlöffel an eine Reling, damit die Arbeitsplatte leer bleibt. Selbst im Sockel steckt Platz: Flache Auszüge nehmen dort Bleche und Tabletts auf. Ein Apothekerauszug verwertet Restbreiten von 15 oder 30 Zentimetern und macht Öl, Essig und Gewürze von zwei Seiten zugänglich. Ein Hochschrank neben der Tür schließt die letzte freie Wandfläche.

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Möbel mit zwei Aufgaben

Ein ausziehbarer Tisch liefert beim Kochen zusätzliche Ablage und wird danach wieder zum Essplatz. Eine Sitzbank mit Kasten darunter schluckt Töpfe und Vorräte, gleichzeitig sparen Sie sich einzelne Stühle. Ein Rollwagen begleitet Sie an die Stelle, an der Sie ihn brauchen, und parkt anschließend wieder unter der Arbeitsplatte. Eine klappbare Ablage an der Wand verschwindet nach dem Kochen und gibt den Weg frei. Ziehen Sie Auszüge den Türen vor: Sie sehen den kompletten Inhalt, statt hinten hineinzugreifen. Eine Sitzbank am Fenster ersetzt vier Stühle und kostet nur die Sitztiefe.

Stauraum klug einteilen

Die Einteilung wiegt genauso schwer wie die Menge. Ein Drehboden oder Schwenkauszug macht die tote Ecke wieder nutzbar. Schubladeneinsätze weisen Besteck und Kochgerät einen festen Platz zu, damit nichts durcheinandergerät. Das tägliche Geschirr steht offen im Regal und lockert die geschlossenen Fronten auf. Einheitliche Dosen für Mehl, Reis und Nudeln füllen die Schranktiefe sinnvoll und erhalten den Überblick. Sortieren Sie zusätzlich doppelte Pfannen und ungenutzte Geräte aus, dann atmen die Schränke wieder. Ein fester Müllplatz hält den Rest der Küche frei.

Licht dorthin, wo Sie arbeiten

Beleuchtung entscheidet mit darüber, wie freundlich ein enger Raum wirkt. Die Deckenleuchte liefert die Grundhelligkeit für den ganzen Raum. Ein Lichtband unter den Hängeschränken trifft die Arbeitsfläche direkt, damit Ihr eigener Schatten beim Schneiden nicht im Weg liegt. Am Essplatz schafft warmes Licht Wohnlichkeit, am Kochfeld zeigt neutralweißes Licht Farben und Kanten klar. Ein Dimmer nimmt die Helligkeit am Abend zurück. Eine gläserne Rückwand reflektiert zusätzlich und hebt die Grundhelligkeit weiter an.

Kompakte Geräte statt Standardmaße

Geräte im kleinen Format lassen der Zeile Luft. Ein Geschirrspüler mit 45 Zentimetern Breite reicht in einem kleinen Haushalt vollkommen aus. Ein Backofen mit Mikrowellenfunktion macht das zweite Gerät samt Nische überflüssig. Meistens genügen zwei oder drei Kochzonen, und Sie gewinnen Arbeitsfläche zurück. Ein Kühlschrank hinter einer geschlossenen Front bleibt unsichtbar und hält die Optik ruhig. Flache Hauben ziehen Kochdünste zuverlässig ab, ohne stark aufzutragen. Ein Backofen in Sichthöhe erspart Ihnen außerdem das Bücken, und darunter entsteht Raum für Schubladen.

Die Form am Grundriss ausrichten

Der Zuschnitt bestimmt, wie viel Bewegungsfreiheit Ihnen bleibt. Schmale Räume vertragen eine einzeilige Küche, die den Weg offen lässt. Eine L-Küche nutzt die Ecke und legt Spüle, Kochfeld und Kühlschrank auf kurze Wege. Zwei gegenüberliegende Zeilen brauchen mindestens 120 Zentimeter dazwischen, damit sich Schubladen und Gerätetüren komplett öffnen lassen. Ein sauberes Aufmaß im Vorfeld verhindert, dass sich Türen später gegenseitig sperren.

Fazit: Kleine Küchen planen mit 7 Tipps

Wenig Fläche schränkt Sie nicht ein, sofern Sie exakt planen. Kleine Küchen planen mit 7 Tipps führt zu einem Raum, in dem Farbgebung, Höhe, wandelbare Möbel, eingeteilter Stauraum, Beleuchtung, kompakte Technik und der passende Grundriss zusammenpassen. Das Küchenstudio Liebwein verbindet Studio und eigene Schreinerei, deshalb fertigen wir Schränke, Garderoben oder einen Esstisch im Sondermaß genau dann, wenn der Raum keinen Spielraum lässt. Wir denken zudem den kompletten Raum mit und stimmen Boden, Wand und Beleuchtung auf die Fronten ab. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin und bringen Sie idealerweise bereits Ihre Maße mit.

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